Blog Verzeichnis

Archiv für Oktober 2009

Dokumentation von Registrierkassen Systemen im operativen Marketing

Auf der Basis strategischer Marketing-Planung werden vom Registrierkassen - Hersteller operative Maßnahmen festgelegt, durch die der Einsatz einzelner Marketing–Instrumente erfolgt. Es ist üblich, die Marketing-Instrumente in vier Bereiche einzuteilen:

Preise und Preisbestandteile der Systeme wie Boni, Skonti, Rabatte.

Distribution und Vertrieb, das sind alle unternehmenseigenen Personen der Firma des Herstellers (z. B. Verkäufer im Außendienst oder Servicepersonal) und Einrichtungen (z. B. Auslieferungslager).

Leistungen und Leistungsbestandteile, das sind Sachleistungen des Registrierkassen Herstellers wie Produkte, Komponenten, Maschinen und Anlagen einschließlich der erforderlichen Verpackung sowie der große Bereich der Dienstleistungen.

Kommunikation der Firma , das sind Medienwerbung (Fernseh-, Hörfunk-, Zeitschriften-, Zeitungs-, Plakat-, Kinowerbung usw.) Direktwerbung (z. B. Mailings an bekannte Adressaten), Messen und Ausstellungen, Verkaufsförderungsmaßnahmen (Warenpräsentationen, Sonderverkäufe, Gewinnspiele) und Öffentlichkeitsarbeit (PR) die sich an bestimmte Bezugsgruppen wie Multiplikatoren, öffentliche Entscheidungsträger u.a. wendet.

Es liegt nun auf der Hand, die Dokumentation einer in erster Linie dem Marketing- Instrumenten Bereich ,,Kommunikation” zuzurechnen, da sie den Bezugsgruppen, insbesondere den Kunden, leistungsrelevante Informationen vermitteln soll. Dennoch sollte man Dokumentation nicht als ein Kommunikationsinstrument neben vielen anderen sehen und sie mit Media- und Direktwerbung, Messen und Ausstellungen oder Öffentlichkeitsarbeit auf eine Stufe stellen. Schöpft man nämlich das Marketing-Potential von Technischer Dokumentation einer Registrierkasse richtig aus, so gewinnt sie die wichtige Funktion einer Schnitt- und Verbindungsstelle zwischen den Instrumentenbereich ,,Komunikation” und ,,Leistung” sowie zu den übrigen Instrumenten der Kommunikation.

In der Beziehung der Dokumentation - Leistung bildet die Technische Dokumentation des Systems die für Nachfrager und Nutzer von Leistungen relevanten Merkmale ab, sei es nun als Gebrauchs- und Pflegeanleitungen, Betriebsanweisungen, Montage- und Wartungspläne usw. Gleichzeitig ist die Technische Dokumentation der / der - Software als unverzichtbarer Produktbestandteil anzusehen, da Nutzer und Betreiber ohne sie gerade komplexe, erklärungsbedürftige Leistungen nicht funktionsgemäß gebrauchen und einzusetzen vermögen. Weiterhin erzwingen Gefährdungshaftung und Produkthaftpflicht eine angemessene und Gefahren vermeidende Nutzerinformation. In der Beziehung der Dokumentation – Kommunikation/Distribution, stellt gute Dokumentation für die mit der Gestaltung von Werbemitteln, der Konzeption von Verkaufsförderungs- und PR-Maßnahmen beauftragten Personen in der Firma des Herstellers eine hervorragende Informationsquelle dar. Um zu verhindern, dass Werbebotschaften Falschaussagen oder verzerrte Darstellungen enthalten, dass PR-Manager den Fachjournalisten ein dürftiges Gestammel servieren, können sie sich auf die handfesten Informationen einer Dokumentation stützen oder sie in einer speziell aufbereiteten Version den Multiplikatoren (anwesende Medienvertreter) direkt an die Hand geben.

Erst ganz allmählich beginnen einige Unternehmen sich der schlummernden Möglichkeiten bewusst zu werden. Als Marketing-Instrument befindet sich Dokumentation auf einem Entwicklungsstand, den die Medien - Werbung in den zwanziger und dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts hatte. Anzunehmen ist jedoch, dass dieser relative Entwicklungsrückstand schnell aufgeholt werden wird, da die kundengerechte Dokumentation einer Registrierkasse ein wichtiges Instrument darstellt, um Vorteile gegenüber den in vielen Märkten immer ähnlicher werdenden Konkurrenzangeboten zu gewinnen.

Tags:, , , , , ,

Verwandte Artikel

Registrierkasse – Benutzerdokumentation gestalten

Registrierkassen Software Onlinedokumentation

Die Möglichkeiten und Einschränkungen computergestützter Dokumentation bei Software lassen erkennen, dass die einfache Übertragung eines gedruckten Handbuchs auf das Medium Computer für den Benutzer der Software oder den Leser der Bedienungsanleitung für Software wenig Vorteile bringt. Nur wenn die spezifischen Eigenschaften computergestützter Dokumentation beachtet und konsequent genutzt werden, bringt diese wirkliche Vorteile für den Benutzer einer mit sich. Im Vergleich Online-Benutzerhandbuch zur gedruckten Handbuch-Ausgabe einer Registrierkassen Software lassen sich folgende Anforderungen ableiten:

Visuelle Erfassbarkeit - Bildschirmdarstellungen sind im allgemeinen schlechter und langsamer lesbar, als gedruckte Texte. Bei der Gestaltung von Bildschirmdarstellungen zur computergestützten Dokumentation einer Software muss also die visuelle Erfassbarkeit optimiert werden, um die Lesbarkeit zu gewährleisten.

Informationsgehalt - Die Darstellungskapazität von Bildschirmen ist begrenzt. Der Informationsgehalt von Bildschirmdarstellungen zur Dokumentation einer Software muss darauf abgestimmt werden.

Kontext bezogen - Software und zugehörige computergestützter Dokumentation sind eng miteinander verknüpft. Informationen für den Benutzter der Software müssen deshalb Kontext (Umgebung, Zusammenhang, Begleitumstände) bezogen sein. Hier liegt ein Vorteil der computergestützter Dokumentation einer Software in der Möglichkeit, die aktuelle Arbeitssituation des Benutzers bei der Darbietung von Informationen zu berücksichtigen, d. h. Informationen können kontextbezogen (auf die aktuelle Arbeitssituation abgestimmte Information). Generell ist die computergestützter Dokumentation bei einer Software für die Darstellung von solchen Informationen sinnvoll, die unmittelbar für den aktuellen Arbeitsschritt benötigt werden.

Zugriffsmöglichkeiten - Die Möglichkeiten von Computersystemen, komfortable und schnelle Zugriffe zu Informationen zu gewähren, müssen auch für die Benutzerdokumentation einer Software genutzt werden. Wichtig für den Benutzer der Software ist, dass alle Informationen zu Verfügung stehen, auch wenn sie nicht alle gleichzeitig sichtbar sind. Der Benutzer der Registrierkasse muss nur bei Bedarf auf einfache Weise diese Informationen abrufen können. Zur Benutzerdokumentation einer Software gehören detailliertere Informationen über die Arbeit mit der Software, als in einer Bildschirmmaske (die auch schon Informationen liefert) enthalten sind. Die Arbeitsinformation ist in diesem Sinne aufgeteilt, es gibt eine Teil, der stets bei der Arbeit dargestellt wird und einen Teil, der nur auf Anforderung des Benutzer der Software erscheint. Diese Informationen können Kontext bezogen verfügbar gemacht werden.

Beispiele:

Wenn ein Benutzer der Software Informationen über eine bestimmte Eingabe benötigt, z. B. deren Maximalwert oder deren Bedeutung, dann sollte es genügen, wenn es bei der betreffenden Eingabe Hilfe anfordert. Aus der aktuellen Situation , der Eingabe eines bestimmten Feldes, kann dann die zum Kontext gehörende Information ermittelt werden. Der Benutzer der Software erhält so genau die Information zu dieser Eingabe.

Wenn ein Benutzer der Registrierkasse die Parameter zu einem bestimmten Kommando nicht kennt, genügt die Angabe des Kommandos, um daraufhin eine Information über die Benutzung des Kommandos und seiner Parameter über die Hilfefunktion anzuzeigen.

Tags:, , , , , ,

Verwandte Artikel

Letzte Kommentare
    Oktober 2009
    M D M D F S S
    « Sep   Mrz »
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    262728293031