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Registrierkasse – Benutzerdokumentation gestalten

Registrierkassen Software Onlinedokumentation

Die Möglichkeiten und Einschränkungen computergestützter Dokumentation bei Software lassen erkennen, dass die einfache Übertragung eines gedruckten Handbuchs auf das Medium Computer für den Benutzer der Software oder den Leser der Bedienungsanleitung für Software wenig Vorteile bringt. Nur wenn die spezifischen Eigenschaften computergestützter Dokumentation beachtet und konsequent genutzt werden, bringt diese wirkliche Vorteile für den Benutzer einer mit sich. Im Vergleich Online-Benutzerhandbuch zur gedruckten Handbuch-Ausgabe einer Registrierkassen Software lassen sich folgende Anforderungen ableiten:

Visuelle Erfassbarkeit - Bildschirmdarstellungen sind im allgemeinen schlechter und langsamer lesbar, als gedruckte Texte. Bei der Gestaltung von Bildschirmdarstellungen zur computergestützten Dokumentation einer Software muss also die visuelle Erfassbarkeit optimiert werden, um die Lesbarkeit zu gewährleisten.

Informationsgehalt - Die Darstellungskapazität von Bildschirmen ist begrenzt. Der Informationsgehalt von Bildschirmdarstellungen zur Dokumentation einer Software muss darauf abgestimmt werden.

Kontext bezogen - Software und zugehörige computergestützter Dokumentation sind eng miteinander verknüpft. Informationen für den Benutzter der Software müssen deshalb Kontext (Umgebung, Zusammenhang, Begleitumstände) bezogen sein. Hier liegt ein Vorteil der computergestützter Dokumentation einer Software in der Möglichkeit, die aktuelle Arbeitssituation des Benutzers bei der Darbietung von Informationen zu berücksichtigen, d. h. Informationen können kontextbezogen (auf die aktuelle Arbeitssituation abgestimmte Information). Generell ist die computergestützter Dokumentation bei einer Software für die Darstellung von solchen Informationen sinnvoll, die unmittelbar für den aktuellen Arbeitsschritt benötigt werden.

Zugriffsmöglichkeiten - Die Möglichkeiten von Computersystemen, komfortable und schnelle Zugriffe zu Informationen zu gewähren, müssen auch für die Benutzerdokumentation einer Software genutzt werden. Wichtig für den Benutzer der Software ist, dass alle Informationen zu Verfügung stehen, auch wenn sie nicht alle gleichzeitig sichtbar sind. Der Benutzer der Registrierkasse muss nur bei Bedarf auf einfache Weise diese Informationen abrufen können. Zur Benutzerdokumentation einer Software gehören detailliertere Informationen über die Arbeit mit der Software, als in einer Bildschirmmaske (die auch schon Informationen liefert) enthalten sind. Die Arbeitsinformation ist in diesem Sinne aufgeteilt, es gibt eine Teil, der stets bei der Arbeit dargestellt wird und einen Teil, der nur auf Anforderung des Benutzer der Software erscheint. Diese Informationen können Kontext bezogen verfügbar gemacht werden.

Beispiele:

Wenn ein Benutzer der Software Informationen über eine bestimmte Eingabe benötigt, z. B. deren Maximalwert oder deren Bedeutung, dann sollte es genügen, wenn es bei der betreffenden Eingabe Hilfe anfordert. Aus der aktuellen Situation , der Eingabe eines bestimmten Feldes, kann dann die zum Kontext gehörende Information ermittelt werden. Der Benutzer der Software erhält so genau die Information zu dieser Eingabe.

Wenn ein Benutzer der Registrierkasse die Parameter zu einem bestimmten Kommando nicht kennt, genügt die Angabe des Kommandos, um daraufhin eine Information über die Benutzung des Kommandos und seiner Parameter über die Hilfefunktion anzuzeigen.

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